Posts mit dem Label haube werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label haube werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 14. Februar 2016

Das schwäbische Hirnkäpplein, auch Ohrlappen genennet - the Swabian braincap also called earflaps

Vor einigen Jahren besuchte ich in Salzburg eine reizende kleine Ausstellung im leider heute nicht mehr existierenden Barock-Museum in der Orangerie von Schloss Mirabell. Sie zeigte eine Folge von Blättern aus dem Balthasar Cornelius Koch zugeschriebenen Augsburger Klebealbum, das in der Zeit um 1780 entstanden ist. Seine detailreichen Darstellungen des Alltagslebens sind kulturgeschichtlich von hoher Bedeutung. Publiziert sind sie in dem umfangreich bebilderten Band "Die Kunst zu Wohnen", in dem das Album unter verschiedenen kulturhistorischen Aspekten vorgestellt wird. Ich habe einige der hier gezeigten Bilder daraus abfotografiert.
A few years ago a visited a quaint little exhibition in the, no longer existing, baroque museum in the orangery of the castle Mirabell. Shown there were a few papers, attributed to Cornelius Koch from the Augsburger Klebealbum, which was composed around1780. It's rather detailed depictions of day to day life areculturalhistorcally of highest significance.
They're published in a substancially pictured volume "Die Kunst zu Wohnen". Some of the pictures shown here I took from that book.

Kat. Nr. 13, Kinderzimmer childrens room

Natürlich sind die von zahlreichen Figürchen bevölkerten "Wimmelbilder" auch eine ergiebige Quelle für die Kostümforschung. Beim Betrachten der Bilder fiel mir insbesondere die Vielfalt der von den Frauen aller Stände getragenen Hauben auf. Da finden sich neben hochmodischen Dormeusen oder einfachen weißen Häubchen aller Art auch die traditionellen Formen, wie die je nach Stand ausgeschmückte Bockelhaube oder die sogenannte Judenhaube. Ich erinnerte mich ähnliche Haubenformen auch bei den Tonfiguren der Hafnerfamilie Rommel im Ulmer Museum gesehen zu haben, die im ausgehenden 18, und frühen 19. Jh. enstanden sind. Und ich hab sogar das Buch dazu,
aus dem ich ein paar Abbildungen herausfotografiert habe.
The detailed pictures populated with smal figures are naturally a fertile source for costume reseach. 
Looking at those images I especially noticed the vast variety of caps worn ba  women of all classes. There you find highly fashionable Dormeuses or simple plain whitte caps of different shapes, even the traditionals shapes depending of class and status; the decorated  Bockelhaube or the so called Judenhaube . I recalled seeing similar shapes of caps with the  Tonfiguren der Hafnerfamilie Rommel at the Ulmer Museum which were made in the late 18th century / beginning of the 19th. And I even own the book, from which I copied a few images.

E. Zumsteg-Brügel 39
E. Zumsteg-Brügel 3
Eine außerordentlich bizarre - und daher für mich in höchsten Maße anziehende - Form der weiblichen Kopfbedeckung dieses Kulturraumes ist eine Art Kappe aus schwarzem Stoff, die den Kopf eng umschließt und über der Stirn und den Wangen in drei Spitzen ausläuft. Bei den Ulmer Figuren ist sie entweder allein oder in Kombination mit roten oder weißen Zöpfen aus mit Atlas bezogenen Wülsten zu sehen.
An exceptionally bizarre - and for that reason for me highly appealing - form of female headgear from this cultural realm is a sort of cap made of black fabric which snugly breaces the head. Above the brow and at the cheeks it ends in thin peaks. With the figurines from Ulm it can bee seen worn on it's own or in combination with red or white, atlas covered, braid coils. 

In Gottlieb Siegmund Corvinus' "Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-Lexicon" (Leipzig 1715) wird eine solche Kappe unter dem Stichwort "Hirn-Käpplein" folgendermaßen beschrieben:
"Iſt ein ſchmaler, und nach dem Kopff geſchnittener ausgeſchweiffter Umſchlag uͤber das Haupt, von ſchwartzen Sammet oder Pliſch verfertiget, worinnen das Haar-Neſt frey und unbedecket bleibet, dergleichen das Frauenzimmer in Augſpurg auffzuſetzen pfleget." ( Hinweis von J. Pietsch in s. Beitrag zur Kleidung in Augsburg im späten 18. Jh. in "Die Kunst zu Wohnen"). 
In Ulm trägt die dreispitzige  Kappe laut Elsbet Zumstügel-Brügel die noch unelegantere Bezeichnung "Ohrlappen" ("Die Tonfiguren der Hafnerfamilie Rommel, Miniaturen zur Kulturgeschichte an der Wende vom 18. zum 19. Jh.").
In Gottlieb Siegmund Corvinus' "Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-Lexicon" (Leipzig 1715) such a cap is described as followed under the keyword "brain caplett":
"Is a narrow, and after the head fashioned curved wrap across the head, of black velvet or plush manufactured, wherein the hairbun stays free and uncovered, samely the women in Augspurg are accustomed to wear." (note from J: Pietsch in his contribution of clothes worn in Augsburg in the late 18. c. in (Die Kunst zu Wohnen) 

Sowohl bei den Ulmer Figuren als auch im Augsburger Album wird diese Kopfbedeckung in erster Linie von Frauen der unteren Stände getragen: Ammen, Köchinnen, Dienstmägde sind mit dem schwarzen "Dreispitz" abgebildet, und auch zur Tracht des Ulmer Fischermädchens gehört der schwarze Ohrlappen.
Kat. Nr. 6, Diele
Kat. Nr. 7, Küche kitchen
With the Ulmer figures aswell as in the album from Augburg this headdress is mainly worn by lower class women: Nurses, cooks. maids are depicted with the black "tricorn", and even the traditional dress of a Ulmer fishwife is completed with the black ear flaps.


E. Zumsteg-Brügel 33
Auch auf einem Frauenporträt von Angelika Kaufmann ist ein ähnlicher Kopfputz  zu sehen, die Kappe umschließt den Kopf  der Dargestellten jedoch eher wie ein Haarreif und lässt mehr von der Frisur sichtbar. Genauso sieht man es auch bei einem venezianischen Mädchenbildnis, dessen Bekleidung aber wohl weniger eine Tracht als ein Faschingskostüm darstellen soll.
Hinweisen möchte ich auch auf eine Bildquelle aus Schwäbisch Hall von 1794, die Mme du Jard für ihre Darstellung als Schankmagd im Hohenloher Freilandmuseum zum Vorbild genommen hat.
Bei der jungen Siederin links im Bild begegnet uns erneut das Hirnkäpplein. Mme du Jard berichtet auch von ähnlichen Kopfbedeckungen, die sie an mehreren Puppen in der Puppenstadt Mon Plaisir zu Arnstadt gesehen hat, entstanden im frühen 18. Jh.
Even on a Female portrait by Angelika Kaufmann a similar headdress can be seen, but the cap there frames the head of the depicted woman like a hairband and shows more of the hairstyle. It also can be seen with this venetian Girls Portrait, but it's save to assume, her dress is more likely a costume than a traditional dress.
I'd like to also point in the direction of another source from Schwäbisch Hall around 1794, which Mme du Jard took as a example for her display of a beer wench at the Hohenloher Freilandmuseum.
With the younger seether we again come across the brain cap. Mme du Jard also told me about similar head gears which she had seen in the dolltown "Mon Plaisir" (crafted in the late 18th century) in Arnstadt.

Foto: Mme du Jard

Da ich diese Haube trotz ihrer ungewöhnlichen Form sehr kleidsam finde, reizte mich natürlich ihr Nachbau. Leider kenne ich kein erhaltenes Original, daher war ich allein auf die oben dargestellten Bilddokumente angewiesen. Nach einigem Herumprobieren bin ich zu diesem Schnittmuster gelangt.
Since I find this cap, despite of it's unusual shape, rather appealing I was, of course, tempted to reproduce one. Sadly I know of none existing original, therefor I had to rely on the above picted images. After some trial and error I reached this pattern.

Schnitt Pattern
Ich habe es einmal aus schwarzem Samt als Oberstoff und einmal aus schwarzem Leinen als Futter zugeschnitten. Dazu eine Einlage aus Karton in gleicher Form. Den Samt habe ich mit Holzleim auf die Pappe aufgeklebt. Durch die Feuchtigkeit des Leims wurde diese schön biegsam. Nach dem Trocknen habe ich die Naht am Hinterkopf geschlossen und dann alles mit Leinen abgefüttert.
I cut it once from black velvet and once from black linnen. Added a inlay of carton in the same shape. I glued the velvet to the carton. The moisture from the glue softened the paper and it became easier to shape into form. After drying I closed the seam in the back and lined everything with the linnen.

Samt mit Leim auf Pappe aufgezogen

Ich finde, es sieht ein bisschen wie ein Bewohner der Tiefsee aus....
I think it looks a bit like something from the deep sea...




















Hier nun das Ergebnis. Optisch kommt es den oben gezeigten Darstellungen schon recht nahe, die Konstruktion ist jedoch rein spekulativ, da ich ja, wie schon erwähnt, keine Originale zum Vorbild hatte. Über Kritik und Weiterführendes freue ich mich sehr!
Here now the result. Visually it is rather close to the depicted originals, alas the construction is pure speculation, since I, as mentioned. had no originals to work of.
I'm glad about critique and furthering comments!













Donnerstag, 21. Mai 2015

Mme Holpriger macht sich fein für die Putz- und Modehandlung.


In ein paar Wochen wird sich Mme Holpriger auf die Reise begeben, um ihre Stellung als Stickmeisterin in der Putz- und Modehandlung Mme Bettinger zu Menden anzutreten. Dafür braucht sie noch einiges für ihre Ausstattung.

In a few weeks Mme Holpriger will begin her journey, to pick up her position as head of embroidery in the Putz- und Modehandlung Mme Bettinger zu Menden. For that endeavour she needed  few pieces of outfit


Unlängst konnte ich auf Ebay einen Modekupfer erwerben, der mir als Vorbild für Frau Holprigers Erscheinungsbild perfekt passend erschien. 

Recently I was able to aquire a fashion plate on Ebay. Which, I decided, was a perfect fit for Mme Holprigers Style of fashion.


Der Kupfer stammt - wie ich nach kurzer Recherche herausfinden konnte - aus der Sammlung „Costumes d'ouvrières parisiennesdes Kupferstechers Georges-Jacques Gatine (1773-1841?). Auch für die Vorbereitung der Veranstaltung im Mendener Schmarotzerhaus ein glücklicher Quellenfund, denn aus diesen hochinteressanten Modekupfern ist eine Fülle von Anregungen zu schöpfen.Viele der dort abgebildeten „werktätigen“ Damen passen stilistisch in das für das Ereignis angesetzte Jahr1814. Sie sind mit den Attributen ihrer Berufe in zweckmäßiger aber dennoch modisch verfeinerter Kleidung abgebildet. Die Kupfer zeigen viele bezaubernde Details, die die Belegschaft der Putz- und Modehandlung in schieres Entzücken versetzten.

A bit of research told me that it belonged to the Collection „Costumes d'ouvrières parisiennes of the engraver Georges-Jaques Gatine (1773-1841?). This also was a nice source find for the preparations for the event in Menden, because we were able to use this highly interesting fashion plates for suggestions. 

Several of the depicted "working" Ladies fit, by style, perfectly in to the year 1814, which we'll be depicting in the Putz- and Modenhandlung. They're pictured with the signs of their trades, in functional but also fashionably refined dresses. The plates show a lot of enchanting details. which enraptured the ladies of the Putz-and Modenhandlung.
Die Dame auf meinem Kupfer ist in einem auf dem ersten Blick schlichten Kleid bei der Arbeit an einer Borte aus Weißstickerei dargestellt. Eine solche Arbeit habe ich gerade für mein Vernet-Projekt fertiggestellt, und wird auch auch zu meinen Aufgaben in der Modehandlung gehören.

On first impression, the lady on my fashion plate is depicted wearing a plain dress, working on a whitework lace. I just finished such a piece for my Vernet-Projekt, and such work will also be part of my duties at the Modehandlung 


Die Haube der Stickerin fällt als erstes ins Auge. Sie umschließt den ganzen Kopf, umrandet das Gesicht mit zierlichen Rüschen und trägt ein allerliebstes Rüschenkrönchen. In der online einzusehenden Version ist das Kleid weiß gelassen und das karierte, überkreuz getragene Brusttuch blau-violett koloriert
Die Version in meinem Besitz gefällt mit besser. Das rot-hellbraun gemalte Fichu bildet einen hübschen Farbkontrast zum hellblauen Kleid.

The first thing you notice is the cap of the embroideress. It encloses the whole head and frames the face with petite frills and is topped by a most charming frilly crown. In the online viewable Version the dress is kept white and the plaid, crossed over worn kerchief is coloured blue-violett.

I prefer the version which I own. The red-light brown painted fichu makes a nice contrast to the light blue dress.

Ich machte mich an die Arbeit, und das Reizvollste zuerst: die Haube! Sabine Schierhoff (Kleidung um 1800), die schon sehr viel Erfahrung in der Anfertigung von Hauben des frühen 19. Jhs. hat, war so freundlich, mir den Grundschnitt für die Haube zur Verfügung zu stellen. Nochmal lieben Dank für diese zeitsparenden Hilfestellung!

I started my work with the most tempting piece. The cap! Sabine Schierhoff (Kleidung um 1800), who has a lot of experience making caps of the early 19th century. She was so kind to give me a pattern to use. 
Again many thanks for this time-saving help!

Sehr aufwändig war die Herstellung von nahezu vier Metern beidseitig von Rollsaum eingefasstem Batistband, aus dem die Rüschen gefertigt wurden. Aber das Ergebnis belohnte, es kommt, wie ich finde, dem Vorbild doch recht nahe.

Especially extensive was the manufacturing of four meters both-sided rolled hem batiste ribbon, which I needed for the frills. But the outkome was rewarding. I think I got rather close to the original.

Da ich mit Arbeiten für „solche, die Vater und Mutter tot geschlagen haben“, nun recht vertraut war, machte ich mich an das Rockteil des scheinbar so einfachen Kleides aus Baumwollbatist. Dieses ist nämlich mit sage und schreibe 18 Stufen ausgestattet, die ich – selbstverständlich – in meditativer Handarbeit fertiggestellt habe.

Since I was now well versed in those kinds of labour for people who killed their parents, I decided to start with the skirt part of the, seemingly so simple, cotton batiste dress. This was adorned by, believe it or not, 18 pipings. Which I - of course - meditatingly handsewed.

Zuvor bekam der weiße Batist ein taubenblaues Färbebad, das, wie ich beim Zuschnitt feststellen musste, ein nicht ganz gleichmäßiges Ergebnis und einen zu blassen Farbton erzielte. Daher wiederholte ich das Färben nach Fertigstellung des Kleides. Nun passt die Farbe und gleichzeitig ist der verwendete weiße Nähfaden aus Baumwolle mit eingefärbt.

Before I began the batiste got a dove blue dyebath, which, as I noticed when cutting the pattern, hadn't the best and most even of results and a far too light colour. Therefor I repeated the dying after I finished the dress. This also had the effect that the, used, white cotton thread got a spot of colour aswell and blended nicely into the fabric.

Die Suche nach dem Soff für das Brusttuch war schwieriger als gedacht. Der karierte Stoff durfte nicht zu dick sein und sollte möglichst die Farbkombination rot-hellbraun aufweisen. Ganz genau so konnte ich ihn nicht finden, aber der gewählte von Dutchfabric kommt dem Vorbild recht nahe. Ich habe ihn zu einem Dreieck geschnitten, da er mit einem gefalteten Quadrat um die Schultern zuviel Stofffülle entwickelt. Die lange Kante habe ich rollgesäumt, die restlichen ausgefranst, so wie es auf dem Kupfer zu sehen ist.

The search for the kerchief was more difficult than I would've thought. The plaid fabric shouldn't be too thick and should've the right colour combination of red and light brown. I wasn't able to find exacly the same, but the one from Dutchfabric I decided on is quite close to the original. I cut a triangle because a floded up square was too voluminous around the shoulders. The long edge I roll hemmed and the short ones I frimbated. Just as it is on the fashion plate.



Der umgebundene Kragen aus fein gefälteltem Batist, der ein bisschen an die Manschetten von operierten Hunden erinnert, war recht schnell aus einem Stück antiken plissierten Stoffstreifen aus meinem Fundus hergestellt.
The tie around collar is made of crimped batiste which resembles loosely, the funnels you use on freshly operated dogs. It was made rather quickly from a piece of pre existing antique fabric which I had in my fundus.
Die passenden Schuhe fand ich als günstiges Schnäppchen auf ebay. Yay! Seidenschleifchen dran und fertig.
The matching shoes were a catch on Ebay. YAY! Atach a silk ribbon and finished.



Die Vorlage war nun gänzlich „abgearbeitet“, jedoch schien mir die Ausstattung für Frau Holpriger noch nicht vollständig. Bei der Durchsicht von Gatines Pariser berufstätigen Damen fiel mein Blick auf die Schürzen. Eine schwarze sollte es sein, passend für die Arbeit mit Nadel und Faden. Schon im 18. Jh. waren Schürzen aus schwarzer Seide für diese Tätigkeiten beliebt. Dazu mehr hier.

I now had finished the whole fashion plate, but it seemed not complete. Mme Holpriger was still missing some things. Whilst browsing throught Gatines parisian working women the aprons caught my eye. A black one, I decided, should be perfect. Suitable for work with needle and thread. Even in the 18th century black silk aprons were favoured for this task. More on the topic here.

Nun für Seide reichte Frau Holprigers Budget nicht, aber aus schwarzer Baumwolle sollte es wohl gehen. Die Blumenfrau in Gatines Sammlung trägt zwar eine rote Schürze, hat aber sonst einige Gemeinsamkeiten mit Frau Holpriger: der plissierte Kragen und das hellblaue Kleid mit dem gestuften Rock. Die Form ihrer Schürze mit den schmalen Trägern und einer praktischen Tasche nahm ich als Vorbild.

Well, silk was a wee bit steep for Mme Holprigers budget. But black cotton would do nicely. The flowerseller in Gatines collection is wearing a nice red apron, but apart from that has a lot of similarities to Mme Holpriger. The crimped collar, and the light blue dress with the piped skirt. I decided to model mine on her apron with the slim straps and practical pocket. 

Dazu reizte mich auch der Camisole, der Blumenfrau. Den gleichen trägt auch Gatines Köchin mit dem wunderbaren Turban aus einem Madrastuch. Im Sauerland kann es ja durchaus mal kühler werden! Da lag noch ein cremefarbener Baumwollstoff mit einer reizvollen Streifenstruktur in der Stoffkiste. Mit ein wenig Orientierung an Sabines Camisole war das gute Stück in zwei Tagen fertiggenäht. 

In addition the camisole of the flowerseller appealed to me. Gatines cook is wearing the same one along with a wonderful turban made of Madras kerchief. It might get a bit colder in the Sauerland! I had some nicely striped cream coloured cotton fabric in my fabric crate. With a bit of orienting on Sabines Camisole I finished the little thing in two days.

Und dann wollte ich die Sache mit dem Madrastuch über das Haube unbedingt auch noch ausprobieren...

Of course I also had to try the Madras kerchief worn over the cap...
Nun denke ich, dass ich zusammen mit meinen Nähutensilien – darunter das von Sonja frisch restaurierte Nähkästchen  für meine Aufgabe als Stickmeisterin, wohl ausgerüstet bin.
Ich freue mich schon riesig auf das Wochenende in Mme Bettingers Putz- und Modehandlung!

I think, along with my sewing utensils - amongst them the ,by Sonja, freshly restored sewing box, I'm well prepared for my task as head embroideress.

I am really looking forward to the weekend at mme Bettingers Putz- und Modenhandlung!