Donnerstag, 17. September 2015

Ein Schanzenlaufer für Weimar



Für die diesjährige Reisegesellschaft in das Weimar der Frühromantik musste ich noch meine Garderobe ein wenig komplettieren. Im September kann es in Thüringen ja schon ein wenig kühl und regnerisch werden, da könnte ein schützendes Kleidungsstück vonnöten sein .

For this years toursit party to the Weimar of the early romantics I had to complete my wardrobe. September can be chilly and wet in Thuringia, one needs protective clothes.

Beim Stöbern auf Pinterest sind meine Augen immer wieder sehnsuchtsvoll bei einem Mantel hängen geblieben, der sich in der Sammlung des Metropolitan Museum in New York befindet.
Foto: Met. Mus. NY
Er ist von einer wunderbar lässigen Eleganz und so zeitlos, dass ich ihn am liebsten auch im Alltag tragen würde. Ich finde ihn einfach todschick. Den wollte ich haben, und da für die Tage in Weimar auch eine Landpartie zu Schloss Belvedere angekündigt war, hatte ich erst recht einen Grund, ihn nachzuarbeiten.

Whilst browsing throught Pinterest my eyes, again and again, wandered longingly to a coat which can be found in the Metropolitan Museums collection in New York.
It's wonderful casual elegance is so timeless that I'd actually wear it on a day to day basis. I just love it. I wanted this coat, and since there was an outing planned in Weimar, to visit Belvedere manor, I had the perfect excuse to reconstruct it.

Sabine (Kleidung um 1800) wies mich darauf hin, dass diese Art Redingote im Journal des Luxus und der Moden  unter dem Begriff "Schanzenlaufer" erwähnt wird. In der Novemberausgabe des Jahres 1800 ist auf der Kupfertafel 32  " eine junge deutsche Dame in einem Schanzenlaufer oder schwarzem Ueberrock von Casimir nach neuester Mode" abgebildet. Der Autor weist in der Beschreibung darauf hin, dass dieses Kleidungsstück als erstes von den Amsterdamer Damen aus Patriotismus getragen worden sein soll und meint abschließend, dass es gewiss eine gesunde und bequeme Herbsttracht sei. Eine zweite Erwähnung findet sich im Journal aus dem folgenden Jahr im Mai, in einem Bericht aus London: "Zu Ehre des Sieges bei Copenhagen tragen jetzt die englischen Damen beim Morgenausgange Oberröcke, die man Copenhague-Coats nennt. Es sind die Schanzenlaufer der Holländerinnen mit einer kleinen Veränderung des Schnitts." Von der lieben Svenja erhielt ich den Hinweis auf die Nennung des Schanzenlopers bei Caroline des la Motte Fouques "Geschichte der Moden" als mantelartige Bekleidung der Schanzenarbeiter in Holland und den Niederlanden.
Auch in der Schweiz war der Begriff "Schanzenloper" geläufig - obschon er in meinen Ohren ganz unschweizerisch kingt . Im Zürichischen Wochenblatt von 1805 findet man ihn in der Warenaufzählng eines Kleiderladens am Rindermarkt. Das Schweizerische Idiotikon  beschreibt den Schanzenloper als "langer und weiter, aus dickem Stoff gefertigter, meist mit Pelz verbrämter Überrock für Männer", der gewöhnlich nur zu Hause getragen wurde oder als großen Nachtrock. Im Z(üricher) Spital wurden so die Schlafröcke der Männer genannt, dort bestand sogar ein eigener Schanzenloper-Fond zur Anschaffung der selben. 1799 findet sich die Bezeichnung in einer Züricher Schneiderrechnung. Schanzen-Lopper wird 1835 in Zürich ein leichter Überrock  genannt. Die Anmerkung weist daraufhin, dass das niederdeutsche-niederländische Wort wohl mit der Sache vom Norden in die Schweiz gelangt sei.

Sabine ( Kleidung um 1800 ) informed me, that this kind of redingote showed up in the "Journal des Luxus und der Moden" under the name "Schanzenlaufer". The november Volume of the year 1800 contains the fashion plate 32 "eine junge deutsche Dame in einem Schanzenlaufer oder schwarzem Ueberrock von Casimir nach neuester Mode" (a young german girl wearing a Schanzenlaufer or a black overcoat made of Casimir after the latest fashion). The author adds in the describtion that this sort or clothing was first worn by patriotic women in Amsterdam, and closes with the statement that it would very well be a sensible and comfortable autumn garb.
A second reference can be found in the folowing years Journal, in the may volume. A report from London states "To honour the Copenhague victory, the women are now wearing so called Copenhague-Coats for their morningwalks. They are the Schanzenlaufer of the dutch women with slight alterations to the cut." Dear Svenja told me about a reference to a Schanzenloper in Caroline des la Motte Fourques "Geschichte der Moden" (History of fashions) as a coatlike garnment worn by the redoubt workers in Holland and the Netherlands.
Even in Switzerland the name "Schanzeloper" was known, even tho it sounds so un swiss to my ears. in the Zürichischen Wochenblatt von 1805 you can find it amongst the stock lists of a swiss fashion shop at the Rindermarkt. The  Schweizerische Idiotikon describes the Schanzenloper as "long and wide mens overcoat fashioned from thick fabric and lined with fur." which usually was worn at home or as some sort of a Banyan. In the Zurich infermery the mens nightgowns were called Schanzenloper, they even had their own stock of such garnments. One can find the term on a 1799 aquisition bill from a Zurich taylor. in 1835 Schanzen-Lopper is the term for a light overcoat. A reference explains that the dutch / german word traveled alongside the garnment into switzerland.

Das Original in New York, wird vom Museum auf etwa 1790 datiert, stammt aus Europa und ist aus einem leicht knittrigem sandfarbenem Baumwollstoff gearbeitet.  Einzige Dekoration sind die schwarzen Einfassungen an Kragen und Ärmelaufschlägen. Mit seiner Pelerine und den angedeuteten Taschenklappen auf der Rückseite lehnt sich die Form des Mantels an die Herrenbekleidung an. Am Oberkörper ist er schmal geschnitten und springt nach unten hin weit auf, an den Seiten sind zusätzlich Keile eingesetzt, die zu mehr Weite verhelfen sollen.

The original from New York is dated by the museum to 1790, of european origin and is fashioned from a slightly wrinkled sand coloured cotton fabric. The only piece of decoration are the black lining on the collar and sleves. With the tippet and the hinted pocket flaps at the back, the coat is similar to a mens coat. Cut narrow on the upper body and opening wide towards the bottom, wedges are added in the sides to give it further width. 

Für die Nachbildung wählte ich einen mittelschweren Canvas (Sabine hat mir bei der Suche nach dem geeigneten Stoff hilfreich zu Seite gestanden). Ich hab ihn zuerst gewaschen, um die steife Appretur zu entfernen und danach ganz zart gefärbt. Den Farbton des Originals habe ich nicht genau hinbekommen, aber es gefällt mir so wie es ist.

For my reconstruction I chose a middle weight canvas (Sabine kindly helped me with the search for a good fabric). I washed it to get rid of the stiff dressening and then carefully dyed it. I didn'T manage the colour of the original 100% but I like it the way it is. 

Am Schnitt habe ich eine ganze Weile herumgetüftelt, ob ich ihn genau getroffen habe, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber im Großen und Ganzen, fällt der Mantel wie das Vorbild. Die Ärmel sind aus zwei Teilen zusammengesetzt und recht eng und mit "Armbeuge"geschnitten. Die Aufschläge haben eine hübsche Rundung am Rand und sind mit schwarzem Band eingefasst.

The pattern was a piece of work and it took me quite a while to fit it propperly. I can't say if i managed the original pattern but on the whole the coat falls and looks like the orginal. The sleves are made of two pieces, quite tight and cut with an "ellbow crook". The cuffs have a nice rounding on the edge and are lined with the black ribbon.


Die Pelerine habe ich doppellagig (anders als beim Original) gearbeitet, damit sie schöner fällt und gegen Regen Schutz bietet. Sie wird von einem aufgenähten schwarzen Band umrandet. Der Mantel ist nur im oberen Bereich und den Ärmeln gefüttert. Beim Vorbild im Metropolitan Museum scheint das Futter eine Art aufgerauhter Barchent zu sein, was sicher auch einen wärmenden Effekt haben sollte. Ich entschied mich für dicht gewebtes Leinen.

Differing from the original is the tippet which I double layered to give it a bit more form and to have a bit more protection from the rain. It also is framed by the black ribbon.
The coat is only lined in the upper body and sleves. It seems the original lining is made of barracan, which certainly has a warming aspect to it. I decided on tightly woven linnen.


Die Verarbeitung des festen Canvas war recht mühsam, mit einer dickeren Nadel ist er kaum zu durchdringen, dafür musste so manche der dünneren Exemplare verbogen in den Mülleimer wandern. Viele lange Nähte waren zu bewältigen, und Weimar rückte unaufhaltsam näher. Zum Glück wird mir beim Autofahren nicht schlecht, und ich konnte die Anreise für die letzten Arbeiten an dem guten Stück nutzen.

The handling of the firm canvas was really tedious, it was near to impossible to penetrate it with a thicker needle, leading to a lot of bend and broken thin needles wanderin into the litter bin. A lot of long seams were to conquer, and Weimar was drawing close. Luckily for me I don't get travel sick in a car, so I was able to use the drive towards Weimar for the finishing touches.




Ich war wohl die Einzige der Weimarer Reisegesellschaft, die sich über das durchwachsene Wetter beim Ausflug zum Schloss Belvedere gefreut hat...

I think I might have been the only one glad about the unsteady weather on the Belvedere outing....


Foto: Eliane Caramanna

Donnerstag, 2. Juli 2015

Mein neuer Nähkasten / My new sewing kit


Dafür, dass ich schon seit einiger Zeit handarbeite ist meine Austattung eher dürftig.
So war unlängst Thema, dass ich nicht mal ein Nadelkissen besitze.
Abhilfe wollte ich schon vor einiger Zeit schaffen, als ich auf Ebay ein "Nähkästchen" ersteigerte, welches mir optisch recht nett erschien. 
Dummerweise war es ein Biedermeier Nähtisch und damit weniger transportabel als ich mir gedacht hatte. 
Even tho I've been seing for quite a while now my equipment is rather poor. 
I had a discussion a while ago because I don't even have a pin cusion.
I thought i had founr a remedy when i got a nice bidermeier sewing box on ebay. I liked the look and didn'T check the measuremnts. came out i got a sewing table. a bit difficult on the transportation side of things.

Dass ich eine Lösung brauchte war klar. 
Die Frage war nur wie?
Das Internet hatte viele hilfreiche Ideen. 
Allerdings stand schnell fest, dass ich nichts Fertiges kaufen wollte sondern lieber mal schauen wollte, was meine Vorräte an Krempel so hergeben.
It was obvious that I needed a solution. 
The question remained, how?
The internet held some helpful ideas.
Even tho it occfured to me, quickly, that I didn't want to buy something ready made. 
I prefered checking my piles of "usefull" stuff

leerbox photo C by Gundi
Ich benutze schon seit längerem eine leere Lauensteiner (Pralinen) Holzkiste als "Projektkiste" für ein aktuelles Stickprojekt.
Diese Kiste hat ein herrliches Format. Groß genug um viel an Material und Werkzeug zu fassen, leicht und kompakt genug um sie schnell einzupacken... Sprich: eigentlich toll. 
Nur... wenn man alles in eine Kiste reinkippt ist Chaos vorprogrammiert.
For a while now I've been using a (Lauensteiner) chocolate box as a project box for an ongoing embroidering project.
This box has perfect measurements, big enough to hold several materials and tools but still small, and light enough to grab it and take it somewhere.
In one word: Great!
But, if you just throw everything into a box it'll be chaos in no time.

So ein wenig was zum Ordnung halten wäre nett.
Zudem, das muss ich zugeben, manchmal muss ich sortieren und ordnen, für den Seelenfrieden. 
leerbox photo C by Gundi
Und wenn man eh auf Material für mehrere Projekte wartet (danke Poststreik!)
Keeping things a bit tidy would be nice. 
And I have to admit, sometimes I have to sort stuff and order things, it sets me at ease.

Ein weiterer Grund waren auch die vielen angefangenen Projekte. 
Abends im Bett wird gestickt (mit der Stickkiste)
Am Schreibtisch liegt ein Paar Breeches. auf dem anderen Schreibtisch eine Portmanteau, im Wohnizmmer eine Open Gown... *seufz*
Alles schön getrennt, damit man mit Materialien und auch mit dem Platzverbrauch nicht durcheinander kommt.
Another reason would be the many different projects which i have littered all over my flat.
I embroider in bed (with the project box)
At my desk there's a pair of breeches, on the other desk a portemanteau, in my livingroom an open gown.... *sigh*
Everything neatly seperated so the materials and the usable space don't get mixed.

Aber es gibt eben auch ganz viele Materialien, die an allen Baustellen benötigt werden.
Fingerhut, Maßband. Nadel und diverse Fäden, Stecknadeln. Ganz zu schweigen von Scheren und Nahttrennern.
Und eben hinter diesen Sachen hab ich immer hinterher gesucht. weil ich sie mal da, mal dort hatte liegen lassen.
But there are a lot of materials which you need with every project. 
Thimble, measuring tape, needles, threads, pins.. Not even mentioning scissors and seam ripper.
Those were the things i spent most of my time hunting after cause I left them littered all over the place.

Also musste eben eine Kiste her.
Und warum nicht die nehmen, die eh schon da ist?
Nur ein wenig "gepimpt" musste sie noch werden.
I needed a box.
So why not use the one already more or less in place?
I only nedded to pimp it a bit.

Nachdem ich Gundis altes Nähkästchen repariert hatte, stand der Plan ein dickes Nadelkissen auf den Deckel zu montieren.
Macht das Zielen einfacher, man kann auch mal blind hinlangen und Stecknadeln abwerfen.
Da ich noch ein schönes Stück meiner Indienne hatte, hab ich einfach das benutzt, um das Kissen zu bespannen und hab dann direkt die Kiste farblich ähnlich gestrichen.
After I had repaired Gundis sewing box I had decided that it would be a good idea to put a big pin cushion on the top. 
Makes it easier to aim. you can put the pins down without looking.
Since I had some onf the indienne left I decided to use it for the cushion and to paint the box accordingly.

Dann kam das Innenleben:
Grundidee war ein Stück Leinen, halb geschlagen und alle paar cm
abgenäht, so dass sich kleine Taschen formen, und damit die Seitenwände verkleiden. Das schafft Platz für Kleinkram
wie z.B. die frisch gebastelten Zwirnsterne.
Then I started on the inside. 
The main idea was a piece of linnen, folded half and sewn together every few centimeters, so it forms little pockts. This was used to coat the side walls of the box. Offering space for the little knick knacks like my freshly made thread winders

Irgendwie finde ich einfach das sieht netter aus als die Plastik Garnspulen.
und bei Stickgarn die ultimative Lösung!
I just think they look so much nicer than the plastic spools.
and they're "The" idea for embroidering thread!



Die bei Ebay geschossenen Garnspulen werden auch nach und nach ihren Weg in den Kasten finden, wenn es mal authentischer sein soll und herrlich wenn man sich Faden auf Vorrat wachst.
The wooden spools I found on Ebay will find their way into the box sooner or later aswell. 
For when I need a bit of a more authentic kit.
They're also nice when you need to stock up on pre waxed thread.


Natürlich musste mein neues, selbst gebasteltes mini Nadelkissen  auch rein.
Die Alternative wenn man mal ein wenig beweglicher sein muss.
Z.B. beim Abstecken oder auf Reisen. :)
Of course, my new small pin cusion also found a place inside.
It'S the alternative when you need to be more mobile. for example when you work on the tailors manequin or are traveling. :)


Wie man sieht, es füllt sich schon recht gut.
An der Innenseite des Deckels habe ich ein wenig Gummiband gespannt um dahinter weitere Kleinteile fest zu klemmen.
As you can see, it's already filling up quite nicely.
On the inside I atached a rubber band to pin small things and papers behind.

Noch nicht ganz so ordentlich,
Wir arbeiten daran.
As you can see not that tidy, yet.
But, we're working on it.


Donnerstag, 25. Juni 2015

Frau Schulte-Mencken macht sich in den Nachbarort


Manchmal braucht es ein paar Tage, bis man zum Schreiben kommt.
Daher erst jetzt mein Bericht zum Event von vorletzter Woche.
(Außerdem war ja  Gundis Beitrag von letzter Woche viel spannender!)

Sometimes it takes a few days till one get's around to writing.
So it took a bit till i finally got around to writing a bit about the Event the weekend before last.
(And also, Gundis entry last week was way more interesting!)

c by Kleidung um 1800

Die gute Sabine  von kleidung um 1800 hatte dazu eingeladen die fiktive "Putz und Modenhandlung Mme Bettinger" in Menden zu beleben.
(Ich berichtete bereits davon)
Also schleppte ich, ein paar Tage vorher, gemeinsam mit Sabine diverses an Ausrüstung, Kleidung und Hüten in das kleine Schmarotzerhaus. 
Meine Miniaturen, Malkiste, sowie mein Reiseschreibtisch und Tischchen fanden einen schönen Platz in einem der oberen Zimmer, an einem kleinen Fensterchen mit Blick auf die Straße.

Dear Sabine from  kleidung um 1800 had invited us to take part in the display of the "Putz und Modenhandlung Mme Bettinger" in Menden.
(I already talked bout that one)
So, a few days earlier I carried, along with Sabine, pieces of kit, dresses and hats into the small Schmarotzerhaus.
My miniatures painting box along with my travel desk and a small table found a beautiful spot in  room upstairs, close to a window overlooking the street.

c by Dieter Petrich

Dort fand ich, also Frau Schulte-Mencken, am Samstag dann auch ihren Platz.
Während nebenan die Stickerinnen geschäftig ihren Tätigkeiten nachgingen, saß ich in meinem Kämmerlein und malte vor mich hin.
There I, meaning Misses Schulte-Mencken, found a comfy place on sarturday. Meanwhile the emberoiderers and seamstresses were doing their chores in the next room, I was sitting in my little chamber, painting and drawing.

Ich muss sagen, ich habe lange nicht ein so harmonisches, entspanntes, freundschaftliches Event erlebt.
Vielleicht weil wir so ein kleiner Kreis waren, oder weil es so gut durch organisiert war. Ich weiß es nicht. Aber es war schön.

I have to say, I haven't had such a nice, friendly and relaxed event in ages. Perhaps because we were such a small group or because it was so well organised. I don't know but it was great.

Ein wenig hatte man das"Upstairs Downstairs"- Feeling. 
Während unten die Mmes Bettinger und das Hausmädchen für Ordnung sorgten und sich um Kunden und Korrespondenz kümmerten, saßen oben die Näherinnen, Stickerinnen und Malerinnen. Das Lehrmädchen flitze hin und her und pendelte zwischen den beiden Stockwerken.
Es kamen einige Interessierte und sogar eigens aus dem Schwarzwald angereister Besuch.
Die Besucher waren durch die Bank freundlich interessiert und zum Schwatzen aufgelegt. 
Bei herrlichem Wetter wandelte man am Nachmittag auch ab und zu durch die nahe gelegene Fußgängerzone auf ein Eis, oder man ließ sich auf der Treppe nieder um die Post zu lesen.

It was a bit upstairs downstairs. 
Whilst downstairs the madames and the housekeeper were keeping a neye on things, serving customers and doing the corespondence, upstairs the seamstresses, embroiderers and painters were doing their chores. The apprentice was basically running up and down a lot. 
there were several rather interested visitors, even a couple coming up from the black forrest, especially to meet us.
All visitors were really polite and nice and there was a lot of chatting and laughing.
The nice and sunny weather in the afternoon lured us out from time to time, to go to the near by shopping area for an ice cream, or to sit outside on the stairs to read the mail.

c by Dieter Petrich
Die Post ist natürlich ein Thema für sich.
Auf Sabines Blog kleidung um 1800 kann man nachlesen was an Briefen geschickt wurde. 
Es war atemberaubend! So viele tolle Briefe, mit Stoffproben, Seidenblumen, lieben Worten und , natürlich auch, eine Reklamation. 
Wir hatten alle einen wahnsinnigen Spaß und das gemütliche get together beim Inder war ein herrlicher Tagesabschluss und ein super Weg die Akkus wieder zu befüllen für den Besuch des Antik und Sammlermarktes in Dortmund einen Tag später.
Aber das ist eine andere Geschichte. ;)

The mail, of course, is a topic on it's own.
You can read on Sabines Blog kleidung um 1800 about all the fabulous mail we got. It was amazing! So many beautiful letters with swatches atached or silk flowers, kind words and even a complaint.
We had loads of fun and the relaxing get together at the indian restaurant in the evening was a perfect way to close the ray and refresh for the planned trip to the dortmund antiques show. 
But that's a different story ;)

Donnerstag, 18. Juni 2015

Pariser Capote für Frau Holpriger


Nun kann ich endlich raus damit! Dank der Deutschen Bummelpost, war ich dazu verdonnert mit diesem Blogpost zu warten, bis ein längst überfälliges Paket mit einem Hochzeitsgeschenk bei der Adressatin angekommen war. Es enthielt einige Modekupfer entnommen den costumes Parisienne aus dem frühen 19. Jahrhundert, die ich im Namen der Schenkenden in einem Auktionshaus erworben habe. Ich nahm mir die Freiheit, von einem Kupfer Fotos zu machen, denn eine darauf abgebildete Capote reizte mich zum Nacharbeiten. Aber ich wollte natürlich die Überraschung nicht verderben und habe bis jetzt stillgehalten.

Finally I am able to post this blogpost! Due to the german snailmail I had to wait for ages till a special wedding gift arrived at the home of the newlyweds. It contained several fashion plates from the Costumes Parisienne dating to the early 19th century, which I had bought for a group of friends to gift. I took the liberty of making photos of one of the plates, because a capote pictured there was begging to be re-constructed by me.
But of course I didn't want to spoil the surprise by blogging about it before the parcel arrived.


Die besagte Capote erscheint auf dem Kupfer sogar zweimal abgebildet, in Dunkelblau von vorne und von der Seite in Grün. Beschrieben sind sie: "Capotes en Taffetas e Rubands de Paille".  Da von meinem neu bezogenem Schirm noch ein Rest grüner Seidentaft übrig war, wählte ich die grüne Variante. Anstelle der Bänder aus Stroh entschied ich mich für Paspeln aus der gelblichen Seide, aus der ich mein Ballkleid genäht hatte. Sie würden der Capote die gleiche Festigkeit geben.

Said Capote seem to be picutred twice on the plate a front view in dark blue and a side view in green. they're described as "Capotes en Taffetas e Rubands de Paille".I had some green silk tafetta left over from a parasol I recently revamped so it wasn't far a leap to decide on the green capote. Instead of the straw ribbons I decided on piping made of the yellow/orange silk I had used for my ballgown. It would give the capote the propper grip.

Zuerst machte ich mich an die Tüftelei für den Schnitt. Die Krone ist aus zehn dreieckigen Segmenten zusammengesetzt, deren Seitenteile zur Spitze hin leicht gekrümmt sein müssen, damit aus ihnen eine hohe Kuppel entsteht. Über einige Versuchen mit Dummies aus Pappe gelangte ich endlich zur richtigen Form. Für den ebenfalls aus einzelnen Teilen zusammengesetzten Schirm ging ich ebenso vor.

First I had to fiddle with the pattern. The Crown is made of triangular segments, slightly curved towards the tip so they form a high dome. I nedded several trial cardboard mock ups but finally found the right form.
The visor is made of similar shapes.

Mit Hilfe der so entstandenen Muster schnitt ich die Segmente nun sowohl aus der grünen Seide als auch aus steifen Stramin - diesen ohne Nahtzugabe - aus, der der Festigung der Form dienen sollte. Aus der "nimmzweifarbenen" Seide fertigte ich lange schmale Streifen, in die ich dickes Häkelgarn aus Baumwolle einlegte. Das wurden die Paspeln, die die "Rippen" zwischen den grünen Segmenten bilden. Ich mag Paspeln, sie betonen so schön die Formen und lassen alles hübsch adrett aussehen. Nachdem die Kuppel zusammengenäht war, versteifte ich die Segmente mit dem Stramin. Beim Schirm ging ich genau so vor.

Using the paper patterns I cut the shapes from the silk and thick stramine, the latter without seam allowance because it was meant for adding strenght and shape. From the yellow silk I cut long ribbons in which I wrapped thick crochet yarn for the piping. the ribs between the green segments. I like piping they underline the shapes and make everything look so neat and clean. After putting together the dome I put in the stramine to stiffen it. Again I used the same technique with the visor.

Da ich wirklich nur noch einen knappen Rest der grünen Seide hatte, fütterte ich den Schirm mit der Nimmzweiseide. Die Krone bekam ein Futter aus cremefarbener Seidentaft.

Since there was only a wee bit left over of the green silk I made the lining for the visor from the yellow silk and lined the cown with a cream coloured silk.


Auf die Spitze der Kuppel setzte ich einen grün bezogenen Holzknopf,  Die über ihn gespannten gelben Seidenfäden sind ein Echo auf die Form der Hutkrone.

A covered wooden button was added to the top of the dome. the silk threads crossing it are picking up the basic shape concept of the crown.


Zum Schluss fertigte ich noch ein langes, ebenfalls von gelben Paspeln eingefasstes Band, aus dem die seitlich sitzende Schleife und das mit Häkchen geschlossene Kinnband entstanden.

Finishing touch was a ribbon, also with yellow piping. This ribbon I used on the bow and a chinstrap which closes with a hook and eyelet.


Nun hab ich einen zum Schirm passenden Hut, oder einen zum Hut passenden Schirm, wie ihr wollt. Ist das nicht fast ein bisschen dekadent für Frau Holpriger?

Now I have a hat matching my parasol, or a parasol matching my hat. Probably a bit decadent for Mrs Holpriger?

Donnerstag, 21. Mai 2015

Mme Holpriger macht sich fein für die Putz- und Modehandlung.


In ein paar Wochen wird sich Mme Holpriger auf die Reise begeben, um ihre Stellung als Stickmeisterin in der Putz- und Modehandlung Mme Bettinger zu Menden anzutreten. Dafür braucht sie noch einiges für ihre Ausstattung.

In a few weeks Mme Holpriger will begin her journey, to pick up her position as head of embroidery in the Putz- und Modehandlung Mme Bettinger zu Menden. For that endeavour she needed  few pieces of outfit


Unlängst konnte ich auf Ebay einen Modekupfer erwerben, der mir als Vorbild für Frau Holprigers Erscheinungsbild perfekt passend erschien. 

Recently I was able to aquire a fashion plate on Ebay. Which, I decided, was a perfect fit for Mme Holprigers Style of fashion.


Der Kupfer stammt - wie ich nach kurzer Recherche herausfinden konnte - aus der Sammlung „Costumes d'ouvrières parisiennesdes Kupferstechers Georges-Jacques Gatine (1773-1841?). Auch für die Vorbereitung der Veranstaltung im Mendener Schmarotzerhaus ein glücklicher Quellenfund, denn aus diesen hochinteressanten Modekupfern ist eine Fülle von Anregungen zu schöpfen.Viele der dort abgebildeten „werktätigen“ Damen passen stilistisch in das für das Ereignis angesetzte Jahr1814. Sie sind mit den Attributen ihrer Berufe in zweckmäßiger aber dennoch modisch verfeinerter Kleidung abgebildet. Die Kupfer zeigen viele bezaubernde Details, die die Belegschaft der Putz- und Modehandlung in schieres Entzücken versetzten.

A bit of research told me that it belonged to the Collection „Costumes d'ouvrières parisiennes of the engraver Georges-Jaques Gatine (1773-1841?). This also was a nice source find for the preparations for the event in Menden, because we were able to use this highly interesting fashion plates for suggestions. 

Several of the depicted "working" Ladies fit, by style, perfectly in to the year 1814, which we'll be depicting in the Putz- and Modenhandlung. They're pictured with the signs of their trades, in functional but also fashionably refined dresses. The plates show a lot of enchanting details. which enraptured the ladies of the Putz-and Modenhandlung.
Die Dame auf meinem Kupfer ist in einem auf dem ersten Blick schlichten Kleid bei der Arbeit an einer Borte aus Weißstickerei dargestellt. Eine solche Arbeit habe ich gerade für mein Vernet-Projekt fertiggestellt, und wird auch auch zu meinen Aufgaben in der Modehandlung gehören.

On first impression, the lady on my fashion plate is depicted wearing a plain dress, working on a whitework lace. I just finished such a piece for my Vernet-Projekt, and such work will also be part of my duties at the Modehandlung 


Die Haube der Stickerin fällt als erstes ins Auge. Sie umschließt den ganzen Kopf, umrandet das Gesicht mit zierlichen Rüschen und trägt ein allerliebstes Rüschenkrönchen. In der online einzusehenden Version ist das Kleid weiß gelassen und das karierte, überkreuz getragene Brusttuch blau-violett koloriert
Die Version in meinem Besitz gefällt mit besser. Das rot-hellbraun gemalte Fichu bildet einen hübschen Farbkontrast zum hellblauen Kleid.

The first thing you notice is the cap of the embroideress. It encloses the whole head and frames the face with petite frills and is topped by a most charming frilly crown. In the online viewable Version the dress is kept white and the plaid, crossed over worn kerchief is coloured blue-violett.

I prefer the version which I own. The red-light brown painted fichu makes a nice contrast to the light blue dress.

Ich machte mich an die Arbeit, und das Reizvollste zuerst: die Haube! Sabine Schierhoff (Kleidung um 1800), die schon sehr viel Erfahrung in der Anfertigung von Hauben des frühen 19. Jhs. hat, war so freundlich, mir den Grundschnitt für die Haube zur Verfügung zu stellen. Nochmal lieben Dank für diese zeitsparenden Hilfestellung!

I started my work with the most tempting piece. The cap! Sabine Schierhoff (Kleidung um 1800), who has a lot of experience making caps of the early 19th century. She was so kind to give me a pattern to use. 
Again many thanks for this time-saving help!

Sehr aufwändig war die Herstellung von nahezu vier Metern beidseitig von Rollsaum eingefasstem Batistband, aus dem die Rüschen gefertigt wurden. Aber das Ergebnis belohnte, es kommt, wie ich finde, dem Vorbild doch recht nahe.

Especially extensive was the manufacturing of four meters both-sided rolled hem batiste ribbon, which I needed for the frills. But the outkome was rewarding. I think I got rather close to the original.

Da ich mit Arbeiten für „solche, die Vater und Mutter tot geschlagen haben“, nun recht vertraut war, machte ich mich an das Rockteil des scheinbar so einfachen Kleides aus Baumwollbatist. Dieses ist nämlich mit sage und schreibe 18 Stufen ausgestattet, die ich – selbstverständlich – in meditativer Handarbeit fertiggestellt habe.

Since I was now well versed in those kinds of labour for people who killed their parents, I decided to start with the skirt part of the, seemingly so simple, cotton batiste dress. This was adorned by, believe it or not, 18 pipings. Which I - of course - meditatingly handsewed.

Zuvor bekam der weiße Batist ein taubenblaues Färbebad, das, wie ich beim Zuschnitt feststellen musste, ein nicht ganz gleichmäßiges Ergebnis und einen zu blassen Farbton erzielte. Daher wiederholte ich das Färben nach Fertigstellung des Kleides. Nun passt die Farbe und gleichzeitig ist der verwendete weiße Nähfaden aus Baumwolle mit eingefärbt.

Before I began the batiste got a dove blue dyebath, which, as I noticed when cutting the pattern, hadn't the best and most even of results and a far too light colour. Therefor I repeated the dying after I finished the dress. This also had the effect that the, used, white cotton thread got a spot of colour aswell and blended nicely into the fabric.

Die Suche nach dem Soff für das Brusttuch war schwieriger als gedacht. Der karierte Stoff durfte nicht zu dick sein und sollte möglichst die Farbkombination rot-hellbraun aufweisen. Ganz genau so konnte ich ihn nicht finden, aber der gewählte von Dutchfabric kommt dem Vorbild recht nahe. Ich habe ihn zu einem Dreieck geschnitten, da er mit einem gefalteten Quadrat um die Schultern zuviel Stofffülle entwickelt. Die lange Kante habe ich rollgesäumt, die restlichen ausgefranst, so wie es auf dem Kupfer zu sehen ist.

The search for the kerchief was more difficult than I would've thought. The plaid fabric shouldn't be too thick and should've the right colour combination of red and light brown. I wasn't able to find exacly the same, but the one from Dutchfabric I decided on is quite close to the original. I cut a triangle because a floded up square was too voluminous around the shoulders. The long edge I roll hemmed and the short ones I frimbated. Just as it is on the fashion plate.



Der umgebundene Kragen aus fein gefälteltem Batist, der ein bisschen an die Manschetten von operierten Hunden erinnert, war recht schnell aus einem Stück antiken plissierten Stoffstreifen aus meinem Fundus hergestellt.
The tie around collar is made of crimped batiste which resembles loosely, the funnels you use on freshly operated dogs. It was made rather quickly from a piece of pre existing antique fabric which I had in my fundus.
Die passenden Schuhe fand ich als günstiges Schnäppchen auf ebay. Yay! Seidenschleifchen dran und fertig.
The matching shoes were a catch on Ebay. YAY! Atach a silk ribbon and finished.



Die Vorlage war nun gänzlich „abgearbeitet“, jedoch schien mir die Ausstattung für Frau Holpriger noch nicht vollständig. Bei der Durchsicht von Gatines Pariser berufstätigen Damen fiel mein Blick auf die Schürzen. Eine schwarze sollte es sein, passend für die Arbeit mit Nadel und Faden. Schon im 18. Jh. waren Schürzen aus schwarzer Seide für diese Tätigkeiten beliebt. Dazu mehr hier.

I now had finished the whole fashion plate, but it seemed not complete. Mme Holpriger was still missing some things. Whilst browsing throught Gatines parisian working women the aprons caught my eye. A black one, I decided, should be perfect. Suitable for work with needle and thread. Even in the 18th century black silk aprons were favoured for this task. More on the topic here.

Nun für Seide reichte Frau Holprigers Budget nicht, aber aus schwarzer Baumwolle sollte es wohl gehen. Die Blumenfrau in Gatines Sammlung trägt zwar eine rote Schürze, hat aber sonst einige Gemeinsamkeiten mit Frau Holpriger: der plissierte Kragen und das hellblaue Kleid mit dem gestuften Rock. Die Form ihrer Schürze mit den schmalen Trägern und einer praktischen Tasche nahm ich als Vorbild.

Well, silk was a wee bit steep for Mme Holprigers budget. But black cotton would do nicely. The flowerseller in Gatines collection is wearing a nice red apron, but apart from that has a lot of similarities to Mme Holpriger. The crimped collar, and the light blue dress with the piped skirt. I decided to model mine on her apron with the slim straps and practical pocket. 

Dazu reizte mich auch der Camisole, der Blumenfrau. Den gleichen trägt auch Gatines Köchin mit dem wunderbaren Turban aus einem Madrastuch. Im Sauerland kann es ja durchaus mal kühler werden! Da lag noch ein cremefarbener Baumwollstoff mit einer reizvollen Streifenstruktur in der Stoffkiste. Mit ein wenig Orientierung an Sabines Camisole war das gute Stück in zwei Tagen fertiggenäht. 

In addition the camisole of the flowerseller appealed to me. Gatines cook is wearing the same one along with a wonderful turban made of Madras kerchief. It might get a bit colder in the Sauerland! I had some nicely striped cream coloured cotton fabric in my fabric crate. With a bit of orienting on Sabines Camisole I finished the little thing in two days.

Und dann wollte ich die Sache mit dem Madrastuch über das Haube unbedingt auch noch ausprobieren...

Of course I also had to try the Madras kerchief worn over the cap...
Nun denke ich, dass ich zusammen mit meinen Nähutensilien – darunter das von Sonja frisch restaurierte Nähkästchen  für meine Aufgabe als Stickmeisterin, wohl ausgerüstet bin.
Ich freue mich schon riesig auf das Wochenende in Mme Bettingers Putz- und Modehandlung!

I think, along with my sewing utensils - amongst them the ,by Sonja, freshly restored sewing box, I'm well prepared for my task as head embroideress.

I am really looking forward to the weekend at mme Bettingers Putz- und Modenhandlung!





Donnerstag, 9. April 2015

Vernet's Incroyables Shirt


Guddn n'Aabend!

Sorry aber wenn ich schon einen Post über ein Hemd schreibe dann doch zumindest einen spassigen, oder?
Es ist mal wieder Vernet Zeit.
Mein Projekt ist ja einer der Incroyables, der unbeschreiblichen, ungeheuerlichen!
Da fällt es schwer noch nicht zu verraten welchen Modekupfer ich abbilde.
Zum einen sind es nicht so viele und zum anderen sind sie so auffällig das es durch Farben und Schnitte viel zu schnell her zu leiten ist.
Also gehe ich ein wenig um die Ecke.

(I apologise for starting off with a joke which probably only germans get)
It's Vernet time again. 
My project is one of the Incroyables. of the undiscribalbes unfathomables. 
So it's rather difficult to not give it away which plate I am re-creating.
there are lesser incroyables and they'Re rather flashy so the colours and patterns might give them away more easily.
So I'm taking a detour.

Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht genau was ich schreiben soll. Eine lange Abhandlung über die Rolle des Hemdes in der Herrenmode? Besonders weil man es auf dem Kupfer eh kaum sieht.
Nein, es ist ein weißes Hemd. 
Gefertigt nach dieser Anleitung:
(An dieser Stelle ein Danke an Alexa für die tolle Beschreibung)

Actually I don't really know what to write. We all don't need a lengthy text about the role of the shirt in mens fashion. Especially since you barely see it on the plate.
It's just a white shirt.
Made with this tutorial:
(Here a quick thank's to Alexa for the tutorial)

Ich gebe offen zu, dies ist nur ein Alibipost, um fest zu halten das ich das Hemd genäht habe.

So this is just an alibi post to point out that I sew the shirt.


NAja... und um diese Bilder zu machen...

well... and to take those photos....



Sorry.... could not resist.


bye ;)